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Vjetėr 11-10-07, 12:51   #1
lazdrani
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Gabim Fatmire Bajramaj



Gjermania prape u be kampionat boteror 2007 ne Kine.Kenaqesi e madhe ishte qe ne fanelen gjermane luante shqiptarja Fatmire Bajramaj nga Kosova
Vom Kosovo in die deutsche Nationalmannschaft

Kick it like Bajramaj

Fatmire Bajramaj vom FCR Duisburg ist mit 19 Jahren die jüngste bislang eingesetzte deutsche Akteurin bei der Frauenfußball-WM in China - und gleichzeitig ein Aushängeschild für die Integration von Migrantentöchtern durch den Sport.


WDR.de: Frau Bajramaj, Sie haben offenbar ihre Rolle als erste Einwechselspielerin in der Frauen-Nationalmannschaft gefunden. Sind Sie zufrieden mit ihren Einsatzzeiten?
Fatmire Bajramaj: Bundestrainerin Silvia Neid sagt mir, dass es meine Aufgabe ist, neuen Schwung in eine Begegnung zu bringen und den Abschluss zu suchen. Also versuche ich, das umzusetzen. Ich glaube, dass mir das gegen Japan ganz gut gelungen ist.

WDR.de: Der Name Bajramaj klingt nicht sehr deutsch. Wie sind Sie denn nach Deutschland gekommen?
Bajramaj: Meine Eltern sind mit mir und meinen beiden Brüdern aus dem Kosovo ausgewandert, weil wir da nicht mehr leben wollten und konnten. Ich war damals vier Jahre alt. Wir sind zu Verwandten nach Remscheid, später haben sich meine Eltern hier mühevoll Arbeit gesucht.

WDR.de: DFB-Präsident Theo Zwanziger hat sie wegen Ihres Migrationshintergrundes als Vorbild bezeichnet. Er will künftig noch viel mehr Mädchen mit ähnlicher Geschichte durch den Fußball in die Gesellschaft integrieren. Kann der Sport dabei tatsächlich helfen?
Bajramaj: Mir hat der Fußball geholfen - wer weiß, was ich sonst treiben würde, wenn ich mich da nicht für entschieden hätte.

WDR.de: Fiel die Entscheidung in ihrem Fall denn schwer?
Bajramaj: Schon ein bisschen. Ich habe als kleines Kind mit sieben Jahren heimlich mit den Jungs gespielt. Mein Vater hat mich dann mal beim Kicken erwischt.

WDR.de: Das klingt ja, als wäre das ein schlimmes Verbrechen ...
Bajramaj: ... dachte ich damals auch. Mein Papa war dann auch zuerst wirklich böse auf mich, später hat er aber dann ganz toll reagiert und mir dann das Fußballspielen erlaubt, obwohl es seinem Weltbild total widersprochen hat.

WDR.de: Weil er Moslem ist?
Bajramaj: Nein, das nicht. Mein Vater ist zwar Moslem, aber in religiösen Dingen nicht sehr streng. Es ist aber einfach eine Kulturfrage. Für meinen Vater war es normal, dass meine beiden Brüder Fußball spielen, die kleine Lira aber was Schönes machen soll.

WDR.de: Was wäre das gewesen?
Bajramaj: Singen und Tanzen hätten ihm sicher besser gefallen. Aber heute ist er ganz stolz auf seine Fußballerin.

WDR.de: Glauben Sie denn wie Zwanziger, dass der Mädchenfußball wirklich etwas verändern kann auf dem Weg der Integration von Mädchen mit Migrationshintergrund?
Bajramaj: Ja, absolut. Da hat Herr Zwanziger absolut recht. Er hat mich mal in eine Schule mitgenommen, wo mich viele ausländische Mädchen genau danach gefragt haben, wie ich es geschafft habe, dass ich Fußball spielen durfte. Da konnte ich ihnen schon Mut machen, dass sie sich mal gegen ihren Vater auflehnen und sich durchsetzen. Das gibt dann auch Selbstvertrauen.

WDR.de: Haben Sie Freundinnen, denen das nicht so gelungen ist wegen strengerer Väter?
Bajramaj: Für viele Freundinnen von mir war das nie nachvollziehbar, dass ich den Männersport Fußball betreibe. Meine Cousinen haben sich auch immer gewundert, weil es für sie ganz selbstverständlich war, dass nur die Jungs in unserer Familie Fußball spielen. Die haben erst recht nie verstanden, wieso ich das überhaupt durfte, weil ihre Väter strenger waren. Heute schauen sie aber gerne bei meinen Spielen zu.

WDR.de: Hätten Sie auch Nationalspielerin werden können mit einem streng muslimischen Vater?
Bajramaj: Ich denke eher nicht. Ich bekomme das in vielen Familien mit, dass das nicht klappt. Ich denke, dass wir da noch ein bisschen Zeit brauchen.
Das Interview führte Daniel Meuren.


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